Startseite Hub Funktionen Anwendungsfälle Anleitungen Plattform Preise Anmelden
Mechanik

Evidenzdichte

Last updated: Mai 4, 2026 3 min read

Was ist Evidenzdichte?

Evidenzdichte misst, wie viel Ihres Inhalts gestützt wird durch:

  • Eigene Daten (Benchmarks, Audits, interne Studien)
  • Seriöse Drittquellen (Normungsgremien, Peer-Review-Arbeiten)
  • Klare methodische Hinweise („wie wir dies gemessen haben“)
  • Präzise Definitionen und Abgrenzungen

Key Insight: KIs sind risikoscheu. Sie bevorzugen Inhalte, die die Wahrscheinlichkeit verringern, falsch zu liegen. Evidenzdichte Inhalte werden zitiert; meinungslastige Inhalte werden paraphrasiert (ohne Quellenangabe).

Wie die Evidenzdichte bewertet wird

Bewerten Sie jede Seite oder jeden Abschnitt anhand dieser einfachen Rubrik:

Bewertungsrubrik für die Evidenzdichte
Punktzahl Erscheinungsbild Typische Merkmale
0 Nur Meinungen Keine Quellen, keine Zahlen
1 Geringe Unterstützung Vage Formulierungen wie „Studien zeigen“, unklare Zitate
2 Etwas Evidenz Einige Quellen, begrenzte Methoden
3 Starke Evidenz Zahlen + Zitate direkt bei den Behauptungen
4 Hohe Evidenz Methoden + Einschränkungen + Aktualisierungsdaten
5 Audit-Niveau Reproduzierbarer Ansatz + Primärartefakte
Einschränkung: Evidenzdichte sollte nicht zu „Zitat-Spam“ werden. Relevanz und Klarheit schlagen Quantität. Streben Sie nach qualitativ hochwertiger Evidenz, nicht nach Masse.

Warum die Evidenzdichte wichtig ist

Die Evidenzdichte ist einer der saubersten Wege, um „gutes Schreiben“ in „zitierfähiges Schreiben“ zu verwandeln.

Inhaltsmerkmal Menschliche Wirkung KI-Wirkung
Starke Erzählweise Baut Vertrauen auf Wird oft paraphrasiert, nicht zitiert
Starke Evidenz Stärkt die Zuversicht Wird eher extrahiert und zugeschrieben

Verwandtes Thema: Information Gain misst die „Neuheit“. Evidenzdichte misst die „Belegbarkeit“. Die besten Seiten bieten beides.

So verbessern Sie die Evidenzdichte

  1. Quellen direkt bei den Behauptungen platzieren: Fügen Sie Zitate nicht gesammelt am Ende ein. Platzieren Sie diese direkt im Text.
  2. Mikro-Methoden hinzufügen: Ein Absatz, der die Größe des Datensatzes, den Zeitraum und die Messmethode erklärt.
  3. Kernaussagen quantifizieren: Ersetzen Sie „oft“ durch einen Prozentsatz, wenn Sie diesen belegen können.
  4. Definitionsblöcke verwenden: Eine Definition von 2–3 Sätzen unter einer H2-Überschrift wird von RAG-Systemen sauber extrahiert.
  5. Einschränkungen aufzeigen: „Dies gilt, wenn X eintritt“ steigert das Vertrauen mehr als absolute Behauptungen.

Evidenzdichte FAQs

Gewinnt eine höhere Evidenzdichte immer?

Nein. Wenn der Text unlesbar wird, verlieren Sie die menschlichen Leser. Streben Sie eine hohe Evidenz in „extrahierbaren“ Abschnitten an: Definitionen, Tabellen, Kernergebnisse. Lassen Sie erzählende Abschnitte flüssig bleiben.

Sind eigene Daten erforderlich?

Nein, aber sie helfen erheblich. Standards von Drittanbietern und Konsensquellen funktionieren ebenfalls gut.

Wie hängt dies mit Information Gain zusammen?

Information Gain = Neuheit. Evidenzdichte = Belegbarkeit. Sie benötigen beides für maximale KI-Sichtbarkeit.

Welche Mindestpunktzahl sollte man anstreben?

Erreichen Sie 3+ Punkte in Schlüsselabschnitten (Definitionen, Ergebnisse). Erreichen Sie 2+ Punkte in unterstützenden Abschnitten. Abschnitte mit 0–1 Punkten sollten minimiert oder entfernt werden.

Back to Methodology Hub